Samstag für Samstag trifft man die Pfadi in den Wäldern, im Dorf oder in der Stadt. An den Pfadihemden und Krawatten sind sie leicht zu erkennen. Was sie aber alles unternehmen, ist vielen Leuten unklar. Feuer machen, zelten und selbst beim grössten Regen im Freien sein, etwas das wird häufig mit dem Begriff Pfadi verbunden. Doch für die Pfadi ist es mehr. Sich einmal so richtig austoben, mit Gleichaltrigen etwas unternehmen, Gemeinschaft und tolle Freundschaften erleben....



PFADFINDER-BEWEGUNG:

Die Pfadi richtet sich an Kinder und Jugendliche ab Schulalter. Sie ist offen für Knaben und Mädchen aus allen Bevölkerungsgruppen und Ländern. Politisch und religiös ist sie neutral. Die Pfadibewegung ist in vier Altersstufen eingeteilt, welche eine altersgerechte Förderung der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermöglichen.  Bei der Umsetzung der verschiedenen Aktivitäten wird auf die Eigenheiten und Bedürfnisse der jeweiligen Altersstufe Rücksicht genommen. Auf allen Stufen lernen junge Menschen, in der Gruppe miteinander zu leben sowie eine aktive Rolle und Verantwortung zu übernehmen. Nach dem Grundsatz «Junge leiten Junge» nehmen sie schon früh Leitungsaufgaben wahr. Für Leiterinnen und Leiter sind alle vier Stufen eine grosse Herausforderung. Sie nehmen das Vertrauen, das ihnen von den Kindern und den Eltern entgegengebracht wird, ernst. In allem, was sie tun, versuchen sie, ein Vorbild für die Kinder und Jugendlichen zu sein.

Die Leiterinnen und Leiter sind nicht auf sich allein gestellt, sondern werden immer von älteren und erfahreneren Leiterinnen und Leitern betreut. Um sie auf ihre Leitungsaufgaben und Verantwortung vorzubereiten, besuchen sie Ausbildungskurse von Jugend&Sport.



AKTIVITÄTEN

Die Aktivitäten der Pfadi finden meistens an einem Samstagnachmittag statt, wozu sich die Kinder mit ihren Leiterinnen und Leitern in der Umgebung – meistens an einer Tram- oder Bushaltestelle – treffen. Regelmässig gehen die Kinder und Jugendlichen zusammen mit ihren Leiterinnen und Leitern in ein Weekend und übernachten in der näheren Umgebung in einem Lagerhaus. Weekends sind gerade für Kinder, die noch nie an einem fremden Ort übernachtet haben, ein guter Einstieg ins Lagerleben. Ausserdem finden in den Sommer- oder Herbstferien ein- bis zweiwöchige Lager statt. Die Wölfli verbringen diese in einem Lagerhaus, die Pfadi normalerweise im Zelt. Lager sind oft der Höhepunkt eines Pfadijahres.



ZIELE

Die Pfadi fördert Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ganzheitlich. Sie trägt dazu bei, dass ihre Mitglieder selbstbewusst und selbstkritisch werden. Die Kinder und Jugendlichen sollen ihre körperlichen und emotionalen Bedürfnisse, Möglichkeiten und Grenzen kennenlernen. Wichtig ist die Beziehung zu den Mitmenschen, offen auf Aussenstehende zuzugehen und sie zu respektieren. In der Pfadi entdecken die Kinder und Jugendlichen die Welt mitsamt ihren Schönheiten und Geheimnissen und lernen, sorgsam mit Natur und Umwelt umzugehen. Die Pfadi will jungen Menschen helfen, Sinn und Ziel für ihr Leben zu suchen.



GESCHICHTE & ZAHLEN

Die Pfadibewegung wurde 1907 von Lord und Lady Baden Powell in Grossbritannien gegründet. Sie hatten das Ziel, Jugendliche sinnvoll zu beschäftigen und ihnen zu tollen Gemeinschaftserlebnissen zu verhelfen. Mittlerweile gibt es auf der ganzen Welt 25 Millionen Pfadfinderinnen und Pfadfinder. In diese weltweite Pfadibewegung ist auch die Pfadibewegung Schweiz (PBS) eingebettet. Mit 51‘200 Mitgliedern ist sie der grösste Jugendverein der Schweiz. Innerhalb der PBS gibt es verschiedene Kantonalverbände, die Pfadi Region Basel ist einer von diesen. Sie fasst verschiedene Abteilungen zusammen, die den eigentlichen Pfadibetrieb darstellen. Die Abteilung (Schalberg) ist also für die Aktivitäten am Samstagnachmittag und die Lager verantwortlich.



DAS LOGO

Symbol der Pfadibewegung ist die Lilie. Die Mädchenpfadis werden durch ein Kleeblatt symbolisiert. Beide Symbole enthalten in etwa die selbe Bedeutung:

Die Lilie bzw. das Kleeblatt mit den drei Blätter stehen für die Kompassnadel, die für die Orientierung und die Suche nach dem richtigen Weg steht. Die 3 Blätter sym-bolisieren die 3 Säulen des Pfadiver-sprechens.

Der Kreis steht für eine weltumspannende Organisation und Verständigung, der Knoten für die Fähigkeit, verschiedene Seile zu verbinden, und die beiden Sterne verkörpern das Gesetz und das Versprechen.





Altersstufen:


BIBER   (5-7 Jahre)

In der Biberstufe steigen die Kinder ins Pfadileben ein. Sie lernen sich selber und andere Kinder kennen, und erhalten die Möglichkeit, die Welt und deren Vielfältigkeit mit allen Sinnen zu entdecken. Die Aktivitäten der Biberstufe sind in der Intensität an das Alter und das Fantasiebedürfnis der Kinder angepasst.   >>>mehr...




WÖLFLI   (7-11 Jahre)

Das Programm der Wölfe ist geprägt von fantasievollen Geschichten und Abenteuern, welche die Kinder gemeinsam erleben. Die Aktivitäten finden grundsätzlich im Freien statt, wo die Kinder sich in ihrer Gruppe so richtig austoben können. Das Entdecken der (Um-)Welt und das Sammeln neuer Erfahrungen steht in dieser Stufe im Vordergrund.   >>>mehr...



PFADIS   (11-15 Jahre)

In der Pfadistufe (10-14 Jahre) erleben die Jugendlichen Abenteuer und lernen bereits im kleinen Verantwortung zu übernehmen. Zentral bei den Aktivitäten der Pfadis ist das Fähnli. Das Fähnli ist eine Kleingruppe, in der jeder seinen Platz findet und eine Aufgabe hat. In der Pfadistufe stehen Themen wie Pfaditechnik, Spiel und Sport aber auch besinnliche Momente im Zentrum.   >>>mehr...



PIONNIERS   (15-17 Jahre)

Bei den Pios dreht sich alles um die Equipe, eine Gruppe von fünf bis zehn Jugendlichen. Betreut durch eine Equipenleitung realisieren die Pios selbstständig ihre Unternehmungen und Projekte. Dabei erkunden sie gemeinsam neue Horizonte.   >>>mehr...







Pfadigesetz:















































Quelle: Pfadibewegung Schweiz    www.pbs.ch

Stufen:

Infoblatt Pfadi:

(5-7)

(7-11)

(11-15)

(15-17)

Was ist Pfadi?

Zämme Wiiter!
Allzeit Bereit!
Mis Bescht!
Mit Freud drbi!
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